Frauenfeld: Gold für Leder

Parallel zum OKV-Patrouillenrittfinal fand in Frauenfeld auch der Final der OKV-Disziplin Western statt. Die Goldmedaillen durften sich Irene Leder, Janine Vollenweider und Peter Hofer umhängen lassen.

17.09.2019

Von Corinne Hanselmann

Wer an zwei der drei durchgeführten OKV-Wes­ternturniere in Schaffhausen, Davos und Fehraltorf Qualifikationspunkte gesammelt hatte, war am Final in Frauenfeld startberechtigt. Dank dem herrlichen Wetter wurden die Prüfungen nicht in der Halle, sondern draussen auf dem grossen Sandplatz durchgeführt. Den Start machten die Teilnehmer der Trail-in-Hand-Prüfung. Peter Hofer vom RV Uster konnte sich hier durchsetzen. Er gewann Gold mit Hints Jo Jo. Silber ging an Natalie Volger mit Nino. Auf Platz drei folgte Peter Hofer mit seinem zweiten Pferd TL Whiz Greta. Jeweils nur einen halben Punkt Unterschied machte die Rangierung aus. In den gerittenen Prüfungen Open und Country werden jeweils die Wes­ternhorseprüfung (ein kleines «Dressurprogramm») und die Trailprüfung zusammen gewertet. Mit dem Sieg im Westernhorse und dem zweiten Rang im Trail setzte sich Irene Leder mit Im A Golden Nic in der höheren Kategorie Open durch. Silber ging an Pia Steininger mit Xarme, Bronze an Natalie Volger mit Nino. Alle drei sind im Verein Ostschweizer Wes­ternreiter (VOW). In der einfacheren Kategorie Country holte sich Janine Vollenweider vom RV Tösstal mit Capriati den Sieg. Sie belegte im Trail den ersten und im Wes­ternhorse den zweiten Rang. Silber ging an Ursula Weber vom VOW mit Kit Topsail Laurie und Bronze an Sabine Trachsler mit Let Extreme Cream. Sie ist Mitglied des FC Fehraltorf. Highpointsieger über die ganze Saison gesehen sind Susi Erne in der Kategorie Open, Janine Vollenweider in der Kategorie Country und Peter Hofer im Trail-in-Hand.

Nicht nur für Westernreiter

Maja Aegerter, Chefin des OKV-Ressorts WEF (Wes­tern-Endurance-Freizeit), bedauert, dass nur etwa 15 Teilnehmer am Western-Final teilnahmen. Doch warum ist dies so? Denn die Prüfungen sind nicht nur für Westernreiter, sondern für alle Reitweisen ausgeschrieben. «Die klassischen Reiter fühlen sich leider kaum angesprochen. Dabei könnte hier jedes gut gerittene Pferd – egal welcher Rasse – mitmachen», beantwortet Aegerter die Frage. «Die Trail-in-Hand-Prüfung würde sich zudem auch gut für alte oder junge Pferde und Ponys eignen.» Nichtsdestotrotz sprach Maja Aegerter den Organisatoren in Frauenfeld ein grosses Lob aus. Für das OK rund um Daniel Stäheli war ein Westernturnier Neuland. Sie konnten aber auf Aegerters Unterstützung zählen. «Sie haben es so gut gemacht. Es lag den OK-Mitgliedern am Herzen, alles richtig zu machen», lobt die WEF-Chefin.

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