Thaynger Titelverteidigung

CD Meilen ZH mit OKV-Mannschaftsdressurfinal: Rund 300 Mal ertönte die Glocke an der Dressurtagen auf dem Pfannenstiel hoch über dem Zürichsee. Von der Basisprüfung GA 01, über den OKV-Mannschaftsdressurfinal bis hinauf zum St. Georg wurde schöner Dressursport unter besten Bedingungen geboten.

Angela Sutter

Ist die Dressur sonst mehrheitlich ein Einzelwettbewerb, funktioniert die Mannschaftsdressur nur mit Teamgeist und einer guten Abstimmung untereinander. Denn in dieser Prüfung mit drei Reitern wird anders gerichtet. Die Seitenrichter benoten die Teamleistung, während die Richter bei H, C und M sich je auf einen Reiter konzentrieren. Somit ist nicht nur die einzelne Leistung massgebend, sondern auch die Gesamterscheinung, die Abstände und die Harmonie. Wie spannend und attraktiv diese Prüfung sein kann, zeigten die 17 teilnehmenden Equipen mit durchwegs guten bis sehr guten Programmen auf der tollen Anlage des RV Zürichsee rechtes Ufer.

 

Thayngen bestätigt Favoritenrolle

Harmonisch, mit gleichmässigen Abständen und gut aufeinander abgestimmt, setzte die Mannschaft des RV Uster mit der Startnummer Eins eine erste Marke. Isabel Oelkers (Ricco III CH), Angelika Mauchle (Saga of Glory Z.S. CH) und Brita Lendi (Roviana) blieben knapp unter 72 Prozent und hielten bis fast ganz am Schluss die Führung, am Ende wurde es Bronze. Überholt wurden sie erst durch die Titelverteidiger und Favoriten, dem Damentrio der RG Thayngen. Die Equipe trat in der gleichen Besetzung an, wie bei ihrem Sieg in Grüningen. Dominique Suter auf Roya Rubina CH, Hildegard Lenhard mit Cra­ckerjack CH und Stefanie Huber auf Fürst Arnold überzeugten mit sehr gleichmässigen Abständen, einem exakten Programm und gelungen Übergängen. Die Reiterinnen erhielten alle guten Noten in der Einzelwertung und vor allem als Mannschaft sehr hohen Punkte von den Seitenrichtern. Mit einem Durchschnitt von 73,55 Prozent setzten sie sich vorerst an die Spitze. Ein bisschen zittern mussten die Thaynger aber doch noch beim Ritt der Equipe des RV Seebezirk. Denn Hannah Joller, Michelle Ruffieux und Marina Probst präsentierten ihre drei Fuchswallache Finley Forever, Snickers IV und Morrison Blue ZS CH in einer schönen Gleichmässigkeit und ritten sehr stark. Mit einem Endergebnis von 73,41 Prozent sicherten sie sich die verdiente Silbermedaille. Für Thayngen wurde es Gold und für Schlussreiterin Huber, sogar die dritte in Folge, eine sehr starke Leistung.

Schöner Dressursport

Nashville und seine Reiterin Charlotte Lenherr überzeugten in der schwersten Prüfung der diesjährigen Dressurtage, dem St. Georg. In gewohnt schöner Manier siegte das Paar mit 70,75 Prozent. In der letzten Prüfung auf dem Pfannenstiel gab es nochmals einen Sieg für Stefanie Huber. Auf ihrem Goldpferd vom Vortag, dem grossrahmigen Wallach Fürst Arnold siegte sie in einem Wahl-GA mit 71,08 Prozent.

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