Heimsieg für Egnacher Equipe
CS Egnach TG mit OKV-Vereinscup: Die Equipe des KV Egnach gewinnt die OKV-Cupqualifikation der NOP-Pferdeversicherung. Als einzige Mannschaft blieb das Heimteam viermal fehlerfrei.
Kirstin Burr
In Egnach fand die erste Qualifikation des Rayon Ost für den OKV-Vereinscupfinal am 29. August in Hüntwangen statt. 14 Equipen nahmen teil und der gastgebende Verein KV Egnach setzte die Konkurrenz früh unter Druck. Juniorin Olivia Fürer legte mit dem erfahrenen Anko von Wichenstein CH vor. Die zweite Starterin war Nadine Fischer auf Canturina II dazu auch noch sehr schnell. Marcel Fürer und Cool Little Cassis zeigten dann den dritten Nuller. Das Team vom Reitclub und Husarenreitclub RC St. Gallen war der zweite Verein, der am Ende null Punkte auf dem Konto hatte. Eva Graf (Vallon CH), Julia Menet (Thyra vom Akmendsberg CH) und Jeannette Bühlmann (Gol D. Lennox) kamen ohne Fehler ins Ziel, da fiel der Stopp von Miranda Horvath und Quintessa vom Ahorn nicht ins Gewicht. Am Ende wurde es Rang drei, denn der RV Amriswil war schneller. Hier sorgten Michelle Schlegel (Thimo II), Urs Himmelberger (C’est la Princesse) und Daniela Sennhauser (Iliade de la Cense) für die Nullrunden. Bei Cheyenne Stadler und Calvin Klein IV fiel die Stange am Steil nach dem ersten Doppel.
Waldkirch/Bonaduz verpasst den Sieg
Deutlich zügiger war die Equipe vom RFV Waldkirch und RC Bonaduz unterwegs. Lorraine Eisenegger und Captain John May waren das schnellste Paar überhaupt. Auch Alessia Contini war auf Diandro vom Lee flott. Nachdem Livia Graf mit Scarlet van het Verlore Goed kurz vor dem Ziel patzten, hätte Madelaine Eisenegger mit Zorro eine normale Nullrunde zum Sieg gereicht, aber der Einsprung der zweiten Kombination fiel. Claudia Keller und Galdino vom KV Egnach zeigten dann zum Abschluss noch einen fehlerfreien Ritt. «Wir freuen uns total. Zu Hause hat man schon ein wenig Druck, weil einen alle kennen, aber es ist auch ein Vorteil, weil man die Umgebung gewöhnt ist. Ich wollte null bleiben, bin aber natürlich nicht mehr auf Zeit geritten», erzählt Keller. OK-Präsidentin Flavia Fatzer freute sich nicht nur über den Sieg: «Wir sind sehr zufrieden mit dem Turnier. Trotz des schlechten Wetters lief alles tipptopp.»

