Dübendorf: Voller Überraschungen

Cyrielle Rebetez trabt mit ihrem Wallach Iranus du Courtils CH auf der Mittelline auf die Richter zu und hält bei X geschlossen. Sie grüsst und trabt weiter, um nach rechts abzuwenden. So sieht es beim Start der Dressur für die Prüfung B3 in Dübendorf aus.

16.07.2019

Von Chantal Kunz

Mit 71,11 Prozent platziert sich Rebetez nach der Dressur auf dem ersten Rang. Doch im Springen muss sie zwölf Fehlerpunkte in Kauf nehmen und landet auf dem 18. Rang. Jedoch konnte Pia Menzi mit dem neunjährigen Grecno de Lully CH mit dem dritten Rang im Springen aufholen, in der Dressur stand sie auf Rang zwölf. So wurde das Feld schon beim Springen durchgeschüttelt. Im herausfordernden Gelände zeigte sich Menzi mit Rang fünf stark. Rebetez setzte sich auf Rang neun. Am Ende war Pia Menzis Leistung die stärkste und sie konnte den Siegerflot entgegennehmen. Im zweiten Rang klassierte sich Désirée Schmidt mit CSF HI SPEC vor Jean-François Décombaz auf Sevilland du Record CH. «Es war ein Turnier der Überraschungen. Noch selten sah ich einen Anlass, bei dem so viele Klassierte ‘nie damit gerechnet’ hätten, noch in die ersten 30 Prozent zu kommen. Lediglich in der ersten ‘Welcome’-Serie schaffte es die Siegerin der Dressur, ihr tolles Resultat auch ins Ziel des Crosses zu bringen», so Yvonne Bont, die für die Auswertung zuständig war. Ihr Highlight war das CC «Welcome». Das Niveau der Dressur sei sehr hoch gewesen und auch im Springen und im Cross gab es viele schöne Bilder.

Die Jungen kämpfen um Punkte

Auch die Junioren waren in Dübendorf aktiv, denn dies stellte einen weiteren Ort des B+M-Juniorencups auf Niveau B1 dar. An der achten von elf Stationen kämpften die jungen Reiter weiter um Punkte für die Gesamtwertung, welche auch für die Kaderselektion be­nö­tigt werden. Aktuell Führende ist Michelle Kindler mit Baikal III CH. Die Oberwilerin gab auch in Dübendorf vollen Einsatz und erkämpfte sich mit dem zwölfjährigen Wallach den dritten Rang in der Dressur. Mit einem harmonischen Ritt wurde sie von den Richtern mit 66,38 Prozent bewertet. So konnte das Paar motiviert in den Springparcours starten, welchen sie ohne Fehler und mit der zweitbesten Zeit verliessen. Also musste nur noch die Geländestrecke mit 22 Efforts erfolgreich absolviert werden. Als Idealzeit hat der Crossbauer Beat Hinnen vier Minuten und acht Sekunden vorgegeben. Kindler blieb auch im Gelände fehlerfrei und gewann diese Prüfung, wobei sie gleichzeitig ihre Führung im Juniorencup verteidigen konnte. Zweite wurde Seline Leisibach mit Galice du Tillot CH vor Joana Frei im Sattel von Cooper.

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