Zug/Baar: Triumph für das Team Lorze

Einmal mehr brillierten die A-Junioren des Teams Lorze unter der Leitung von Annemarie Gretener und Nic Bachmann bei einem Vierkampf-Qualifikationsturnier.

02.07.2019

Von Nadine Wyss

Sie belegten sowohl den ersten Rang im Mannschaftsklassement vor dem Team «Egnach Bodensee» und «VK Zug» als auch die ersten drei Plätze im Einzelklassement mit der letztjährigen Schweizermeisterin Joëlle Waser (1.), Jasmin Gwerder (2.) und Hannah Iten (3.). Bei den jüngeren B-Junioren hatte mit Jan Kürzi (1.) und Mira Gabathuler (2.) das Team «Egnach Bodensee» die Nase vorne. In der Kategorie Einsteiger war der VK Zug mit zwei ersten Plätzen vertreten. Das Team siegte als Mannschaft und bei den Einzelwertungen schaffte es Liviana Honegger auf das oberste Podest.

Laufen und Schwimmen

Reges Treiben am Sonntag auf der Reitanlage Sonnenruh in Baar – die Reitanlage wurde zum Austrageort für Vierkampf umfunktioniert. OK-Präsident und Speaker Ernst Koller und sein Team des «VK Zug» hatten alle Hände voll zu tun. Sie organisierten als Gastgeber den zweitägigen Anlass. Nachdem am Samstag die Sportarten Laufen und Schwimmen absolviert wurden, folgten am zweiten Tag die Mannschaftsdressur und das Springen.

Ab aufs Pferd

Um acht Uhr ging es los mit der Mannschaftsdressur. «Die fantastischen Vier» legten vor und sicherten sich zum Schluss den Sieg bei den Aktiven/Erwachsenen im Teamklassement. Beim Vierkampf sind die Richter mit vier gleichzeitig startenden Reitern gefordert. Die Experten bewerten nicht nur die Team-, sondern auch die Einzelleistung. «Dazu kommt, dass die Reihenfolge der Reiter im Programm wechselt», erklärte Ernst Koller. Bei der brütenden Hitze den Kopf bei der Sache zu haben, war eine Herausforderung für alle Beteiligten. Beim Springen am Nachmittag führten Unachtsamkeiten zu mehr Fehlern. Nichtsdestotrotz waren die Bedingungen mit den beiden Reithallen und einem Waschplatz komfortabel. Jurypräsident und Experte Ernst Voegeli war dann auch voll des Lobes für die «bäumigen» Pferde. Aber auch die Reiter erhielten Zuspruch: «Jedes Jahr sehe ich eine Steigerung in den Dressurprogrammen wie auch im Springen.» Nach der Siegerehrung ging niemand mit leeren Händen nach Hause. Trotz Anstrengung und Hitze war die Freude am Sport bis zum Schluss spürbar. Und dann kehrte wieder Ruhe ein in der Sonnenruh.


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