30.08.2011 - Niederrohrdorf: Stechen um Finaleinzug
An der diesjährigen Springkonkurrenz des Reitvereins Reusstal in Niederrohrdorf versuchten 15 Dreier-Teams sich für den Final im OKV-Vereinscoupe zu qualifizieren. Mit dabei sind sicher das Siegeream vom Reitverein Lorze und vom Kavallerieverein Dielsdorf. Einen Doppelsieg gab es für Andreas Suter und Loustic deLaume in den Springen R/N110 und R/N115.

Auch Hunde waren auf dem Springplatz in Niederrohrdorf voll bei der Sache. (Foto: Karin Omran-Marty)
Karin Omran-Marty
„Wir sind überglücklich, dass wir wieder einmal eine OKV-Prüfung durchführen durften“, freute sich OK-Präsidentin Jeannette Herren. Das noch junge und spritzige OK-Team des Reitvereins Reusstal hatte sich wiederum voll ins Zeug gelegt und boten den Teilnehmern aller Prüfungen gute Bedingungen sowie einen ziemlich reibungslosen Ablauf. Ein Höhepunkt des Anlasses war sicher die Qualifikation für den OKV-Vereinscoupe. „Sie haben sich wirklich alle Mühe gegeben und eine tolle Prüfung durchgeführt“, resümierte der Chef Springen vom OKV, Norbert Hasler. Eigens fürs diesen Coupe-Halbfinal wurden Naturhindernisse erstellt. Damit unterstreicht der Reitverein Reusstal, dass auch in Zukunft mit der Springkonkurrenz in Niederrohrdorf zu rechnen ist.
Von den 15 Dreier-Teams blieben der Reitverein Lorze sowie der Kavallerieverein Dielsdorf fehlerfrei. So musste ein einmaliges Stechen die Siegermannschaft ermitteln. Das bessere Ende hatte dabei der RV Lorze in der Besetzung Serena Gretener mit Camillia, Myriam Yous auf Gambler LIN und Annemarie Gretener mit Ladina. Das Damentrio verwies das Trio vom KV Dielsdorf um 17 Sekunden auf den Ehrenplatz. Der KV Dielsdorf trat mit Arthur Meier auf Kerone d’Ha, Vereinspräsident Roland Minnig mit Ohio des Dames und Stéphanie Tobler auf Arabesque des Fuyssieux an. „Wir möchten uns wiederum für eine OKV-Prüfung bewerben.
Ein Show-Highlight war die Spezialprüfung „Horse & Dog“ am Sonntagmittag. Ein Team bestand aus einem Reiterpaar sowie einem Hundeführer mit seinem vierbeinigen Gefährten. Der Reiter musste zuerst einen Springparcours absolvieren. Danach sausten der Hund mit seinem Zweibeiner über einen Agility-Kurs. Diese spannenden Prüfung zog viel Publikum an. Während im vergangenen Jahr eher die Hunde ihre Probleme mit dem Kurs hatten, war es diesmal eher umgekehrt. Die Hunde absolvierten fast alle ohne Fehler ihre Aufgabe. Dafür hatten die Reiter mit ihren Pferden Mühe, die Sprünge korrekt zu absolvieren. Doch so oder so: es war eine sehenswerte Prüfung mit grossem Stimmungspotential.
Aus sportlicher Hinsicht erfolgreich war Andreas Suter. Er gewann mit Loustic de Laume am Samstag die beiden anspruchsvollsten Prüfungen R/N110 und 115.