16.08.2011 - Wädenswil: Dressurreiten mit Spass

Zum zweiten Mal haben Manuela Rhyner und Vanda Keel gemeinsam mit dem KV Wädenswil ein OKV-Dressurturnier organisiert. Den Reitern gefällts auf dem Geeren.

Wädenswil: Dressurreiten mit Spass

Siegerpaar im M 22: Loredana Tommasini und Don Doyen Special. (Foto: Katja Stuppia)

von Katja Stuppia

 

Reitet man auf dem 60er-Viereck von C in Richtung M kann man den grandiosen Blick auf den Zürichsee und die Glarner Alpen geniessen oder aber sich auf das Dressurprogramm konzentrieren. Das taten wohl die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den OKV-Dressurprüfungen in Wädenswil. Dennoch, reiten auf dem Geeren macht Spass, darin sind sich die Reiter einig. Und oft sah man Reiterinnen und Reiter mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Entsprechend hoch bezeichnete der technische Delegierte Konrad Werner das Niveau und fügte an: «Wir sahen viele ausgezeichnete, routinierte Pfer­de und talentierte Nachwuchsreiter, die von der Routine ihrer Pferde viel lernen können. Werden diese Paare seriös gefördert, werden sie es weit bringen.» Werner fügte auch an, dass er es gerne sähe, wenn brevetierte Reiter in der OKV Stufe I vermehrt den Schritt, die Lizenz zu machen, wagen würden.

 

Sportliche Leckerbissen

In der Hauptprüfung des Wochenendes, einem M 22, das gleichzeitig Qualifikation zur R-SM war, waren routinierte Paare an der Spitze zu finden: Loredana Tommasini mit Fuchswallach Don Doyen Special gewann die Prüfung mit einem exakten, schwungvollen Programm vor Susanne Ritz auf Libertino. In der Stufe III wechselten sich die besten Paare auf den Spitzenplätzen ab: Cornelia Maas wurde mit Wygold Erste und Dritte, Johanna Röösli gewann mit Don Frederico und wurde Fünfte und Ruth Christinger holte mit dem wuchtigen Fuchswallach Wohlklang den zweiten und vierten Rang. Vera Andexlinger schliesslich klass­ierte sich mit dem eleganten Whisper Royal auf den Rängen drei und fünf. In der Stufe I holte Sabrina Wiehler mit Wildcat beide Siege.

 

Liebe zum Detail

Das OK um Vanda Keel und Manuela Rhyner zog zum Schluss des Turniers eine positve Bilanz, wenngleich sie den stimmungsvollen Anlass mit einem Minimum an Helfern und Sponsoren «aus dem Boden gestampft» hatten. Dies hielt die beiden initiativen Frauen jedoch nicht davon ab, auf kleins­te Details zu achten. So erhielten die Pferde nach Absolvieren ihres Programms einen Apfel und für die Reiter gabs ebenfalls ein kleines Andenken, einen Züri Tirggel.

 

Dass den Organisatorinnen viel Wohlwollen entgegengebracht wird, bewies beispielsweise eine Konkurrentin, die spontan die Preisgelder übernahm, damit die Jungpferde-Prüfungen, die als einzige wenige Nennungen aufwiesen, dennoch durchgeführt werden konnten.

 

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