5.07.2011 - Andelfingen: Wo Idylle auf Wettkampfgeist trifft

Packende Prüfungen, mitfiebernde Zuschauer und strahlender Sonnenschein: Der Reitverein Andelfingen lud am Wochenende zur traditionsreichen Springkonkurrenz. Der Samstag stand dabei im Zeichen der Jugend.

Andelfingen: Wo Idylle auf Wettkampfgeist trifft

Caroline Amschwand mit Sympatico B

Andelfingen: Wo Idylle auf Wettkampfgeist trifft

Clarissa Werner mit Metellus

Andelfingen: Wo Idylle auf Wettkampfgeist trifft

Mirjam Stuecheli mit Laufmaus führt die Ehrenrunde im R 120 an. (Fotos: Jennifer Steiner)

von Jennifer Steiner

 

 

 

„Der idyllischste Springplatz der Ostschweiz“, nennen die Organisatoren des RV Andelfingen den Austragungsort ihrer Springkonkurrenz stolz. Und da hat am vergangenen Wochenende gewiss niemand widersprochen. Während dreier Tage ging auf der beschaulichen Waldlichtung die 29. Ausgabe des Springturniers über die Bühne. Oder besser gesagt über die Wiese – bei fedrigen und griffigen Bodenverhältnissen, wie OK-Präsident Thomas Kreienbühl erfreut feststellte.

                                 

Während das Wochenende am Freitag mit einem B 85/B 95 und einem Zweier-Equipen-Nachtspringen eingeläutet wurde, stand der Samstag insbesondere im Zeichen der Jungen. Zwei Jump Green 70 sowie der OKV A+S Cup bot den Nachwuchsreitern die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.  

                                                     

Diese Chance zu nutzen wusste zweifelsohne Nadja Minder, die sowohl im A+S Cup wie auch an den Jump Greens am Start stand. Die elfjährige Illnauerin belegte mit Contess im ersten Jump Green den achten Rang – und war an der Siegerehrung notabene anderthalb Köpfe kleiner als die restlichen Klassierten. Die OKV Newcomerin stellte aber bereits routiniert fest: „Am schwierigsten zu reiten sind markante oder feste Hindernisse.“

                                            

Das Jump Green soll indes nicht nur junge, sondern auch erfahrene Reiter mit jungen Pferden ansprechen, wie Parcoursbauer Niklaus Nauer erklärt. „Die Natursprünge und zahlreichen Wendungen beinhalten für Pferd und Reiter einen grossen Lerneffekt.“

 

Mit diesen Herausforderungen besonders gut zurecht kamen Paula Flury mit Mona Lisa und Bernhard Sauvain mit Chipaya, die sich jeweils die Siegerschleife sichern konnten. Im darauffolgenden A+S Cup bewältigten die Teilnehmer zuerst einen Springparcours der Wertung A und Zeitmessung, um sich dann in einer zweiten Prüfung von Stil-Richter Hans Schibli bewerten zu lassen. Zum Schluss freuten sich Lorena Gennarini mit Top Wood Star, Marco Thür mit Carlotta, Alexandra Suter mit Samara de l’Esquimbreuc in den Kategorien 1 bis 3 über den obersten Platz auf dem Treppchen.

 

An insgesamt zwölf Prüfungen vermochten die Reiter die Zuschauer auf dem Isenberg mit packenden Ritten und spannenden Stechen zu fesseln. Am höchsten lagen die Stangen am Samstagabend bei zwei R/N 120. Dabei sicherten sich Mirjam Stücheli auf Laufmaus und Hans Meier auf ABC Piri mit rasanten Ritten die Siege.

 

 

 

 

Rangliste 1

Rangliste 2