23.08.2010 - Balgach: Im Rheintal waren die Cowboys los

Bewährtes, neues, gewohntes und ungewohntes; das alles gab's in Balgach zu sehen. Die einzige und letzte Qualifikationsmöglichkeit für den Final im Herbst in Werdenberg fand im schönen Rheintal statt. Wer nun qualifiziert ist für diesen Final, das ist bei einigen schon definitiv bekannt. Auch Hausherrin Brigitte Gerber wird mit ihrem Chinook um eine Medaille kämpfen.

Balgach: Im Rheintal waren die Cowboys los

das OK von Balgach: Brigitte Gerber mit Chinook, Francine Peter, Gaby J. Müller, Silvia Benz und Susi Erne mit Top Kohinoor

von Uschi Dietsche

Die Chefin des Resort Western Gaby J. Müller organisierte einmal mehr mit all ihren Helferinnen und Helfern ein tadelloses Turnier. Der vierte und letzte Qualifikation-Platz war sehr gut besucht, wenn man die Startlisten studierte. In der Country Klasse gab es ein neues Gesicht an der Spitze. Die erst 15 jährige Debora Dutsch aus Hochwies war mit Coco McLee zum ersten Mal dabei. Dies hatte einen ganz simplen Grund. Die Amazone hatte erst vor kurzem das Reitbrevet absolviert und war somit erst jetzt zur Teilnahme berechtigt. Sie bewältigte den von Francine Peter gestellten Parcours in einer so ruhigen und exakten Art, dass sie schon an ihrem ersten Turnier siegte. Da es aber mindestens zwei Starts erfordert, um am Final teilzunehmen, ist es noch ungewiss, ob man das junge Talent im Werdenberg wieder sehen wird.

Wer ganz sicher teilnehmen kann ist der letztjährige Sieger Ruedi König. Mit Total 87 Punkten ist er der absolute Spitzenreiter der Zwischenrangliste. Er und sein Haflinger Stuart zeigten wiederum einen perfekten Ritt durch alle Hindernisse in der Open Klasse und auch im Trial an der Hand versuchten sie ihre ersten Gehversuche. Gewonnen hat hier aber Kunz Sandra aus Wald. Graber Tanja schonte ihren bereits 20 jährigen Derrick kam aber trotzdem als Zuschauerin aus Ottikon angereist, um ihre Mitkonkurrenten anzufeuern. Sie hat sich als einzige in allen drei Stufen für den Final qualifiziert. Was noch erwähnenswert ist von ihr, dass sie als klassisch reitende Teilnehmerin mit weissen Reithosen am Start ist und nicht als Westernreiterin. Dass man auch so Erfolg haben kann, beweist sie mit ihrem 180 cm grossen Schweizer Wallach. Es bedarf also keines Quarter Horses sondern Training wie bei allen Sportarten hoch zu Ross.

 "Es war ein lässiges Turnier bei strahlendem Sonnenschein. Viele Zuschauer fanden den Weg zu unserem Turnier und konnten gespannt das Geschehen in der Reithalle beobachten. Ein grosses Dankeschön an die Familien Gerber und Steurer, die ihre Infrastruktur zur Verfügung stellten", so die Chefin des Ressort Western. Voller Vorfreude auf den Final ging das Turnier zu Ende und alle sind gespannt auf den 2. Oktober in der Werdenberger Reitarena. 

 

 

Rangliste