17.05.2010 - Altstätten: Guter Springsport und viel Spass trotz Regen
Vier Tage Springsport mit Kategorien für den blutigen Anfänger bis hin zum prominenten Reiter wurden in Altstätten geboten. Trotz viel Regen gefiel es allen im Baffles beim Kavallerieverein Oberrheintal.

Equipe des Reitvereins Gossau: Sandra Leimbacher,Tamara Schmid, Linus Staub und Roman Ochsner

Peter Bleiker, Sieger in der Kategorie RIV/MII (Fotos: Uschi Dietsche)
von Uschi Dietsche
Die bereits vor Monaten angefangenen Vorbereitungen für das Turnier wurden mit viel Lob belohnt. Der Springplatz war mit den kurzen Regenfällen, die immer wieder mal einsetzten, perfekt zum reiten. Die Pferde flogen förmlich über die Hindernisse und die fair gestellten Parcours entlockten Spitzenleistungen.
Bereits Freitag und Samstag waren die heimischen Reiter äusserst erfolgreich. Stefanie Wüst, Mario Hutter und Vera Cermak hiessen die drei Rheintaler Sieger bis zur Stufe RII/LII. Am Samstag standen dann hohe Sprünge im Sandplatz. RIII/MI waren die ersten Prüfungen des Tages. Die Gewinnsumme der Pferde limitiert in den ersten zwei Prüfungen, so dass es ein Einstieg für manch einen in die doch schon anspruchsvolle Liga war. Auch Beat Mändli, nutzte diese Gelegenheit, seinen Jungpferden Routine zu vermitteln. Die Hauptprüfung des Tages gewann dann Pepi Bleiker aus Gais mit Never can Stop me. Seinem Namen alle Ehre machend war er knapp 0.06 Sekunden schneller im Stechen als Yvo Spirig mit Ronja. Der Spass kommt ja bekanntlich auch nicht zu kurz in Altstätten und so klang der Tag dann mit dem Rapidplausch aus. Das Publikum kam in Scharen und als nach der dritten Equipe der Rapid defekt war, kam die Schlagfertigkeit der Organisatoren zum Zug. Der Rapid wurde kurzerhand durch ein Postwägeli ersetzt und statt Gas wurde die Kondition der Teilnehmer getestet. Diese mussten nun auf Schusters Rappen den Parcours absolvieren, was den Spassfaktor noch erhöte.
Zahlreiche Stürze
Der vierte und letzte Tag des Turniers gehörte ganz den Freien Prüfungen. Früh schon ging der erste Reiter durch den Start. Es war wie verhext, aber trotz nicht schweren Parcours stürzten zahlreiche Reiter, blieben aber alle zum Glück unverletzt. Die kühle Luft machte die Pferde doch wieder so richtig spritzig und so zeigten sie ihren Uebermut.
Altstätten als erster Qualifikationsplatz des OKV Cup liess alle aufatmen. “Zum Glück Altstätten und nicht anderswo auf einer Wiese“, war mehrfach zu hören. Es waren dann auch drei von 14 gestarteten Equipen mit Nullfehler im Stechen. Der Kavallerie und Reitverein Gossau blieb Fehlerlos und übernahm die Spitze vor dem Gastgeber Kavallerieverein Oberrheintal und dem drittplatzierten Reitclub Flurhof.