18.04.2010 - Westerncup Schaffhausen: Gegenseitiges Verständnis gefördert

Wenn sich Englisch- und Westerreiter treffen, so geschieht dies an einem Turnier wie dem Movanorm Western Cup. Dieser Cup wird erst seit letztem Jahr durchgeführt. Auftakt in die neue Saison war am Wochenende in Schaffhausen. Ruedi König und Nicole Suter konnten dabei die Gesamtwertung für sich entscheiden.

Westerncup Schaffhausen: Gegenseitiges Verständnis gefördert

Ruedi König mit Stuart gewann die Teilwertung Trail und die Gesamtwertung in der Klasse Open

Westerncup Schaffhausen: Gegenseitiges Verständnis gefördert

Wenn Western- auf Englischreiter treffen, so nennt man das OKV Movanorm Cup

von Claudia Uehlinger

 

Der OKV hat im vergangenen Jahr zum ersten Mal diesen Western Cup durchgeführt. Die Idee, sowohl Englisch- als auch Westernreitern eine Prüfung im Westernreitsport zu bieten, ist letztes Jahr auf gute Resonanz gestossen. Die erste Qualifikationsprüfung dieses Jahres führte der Reitverein Schaffhausen durch. Andrea Schneider, Mitinitiantin dieses Cups, erläutert, dass es sich nicht um einen Versuch zur Bekehrung zum Westernsport handelt. Vielmehr soll den Englischreitern eine zusätzliche Startmöglichkeit in einer weiteren Turnierdisziplin geboten werden. Ebenso profitieren Westernreiter, die den Einstieg in den Westernreitsport unter leichteren Bedingungen schaffen möchten. Beim OKV Movanorm Western Cup lernen die Teilnehmer voneinander. Auch helfen sich die Reiter gegenseitig und dies unabhängig davon, ob der Teilnehmer in einem Western- oder Dressursattel sitzt. Richterin Claude Missiane ergänzt: „Das gute Niveau, auf welches ich hier gestossen bin, ist sehr erfreulich. Als Westernrichterin freut es mich besonders, wie gut vorbereitet auch die Englischreiter hier angetreten sind“. Die gute Durchmischung der Teilnehmer bietet eine wichtige Plattform, sich auf unverbindliche Art und Weise mit der jeweils anderen Reitweise auseinander zu setzen. Dadurch wird auch das Verständnis für andere Pferdesportdisziplinen gefördert.

 

Konstante Platzierungen

Die Tageswertung setzte sich aus den zwei Teilprüfungen Trail und Horsemanship zusammen. In der Open Klasse setzte sich Ruedi König mit seinem Haflinger Stuart souverän mit einem ersten und zweiten Platz an die Spitze des Tagesklassements. Die Country Klasse ist für absolute Turnierneulinge gedacht. Sowohl unerfahrene Pferde, wie auch unerfahrene Reiter haben hier einen idealen Einstieg. Mit einem Sieg im Trail und dem dritten Platz im Horsemanship sicherte sich Nicole Suter mit Solanos Seabiscuit den Tagessieg. In beiden Klassen wechselten sich die ersten drei Platzierten jeweils in den Teilprüfungen ab, was am Schluss die Endauswertung wiederspiegelte. Leider fanden nicht so viele Reiter, wie erhofft, den Weg nach Schaffhausen. Dies dürfte aber der einzige Wehrmutstropfen für Cindy Meister, Showmanagerin, bei der Veranstaltung sein, die zufrieden auf die Erstaustragung in Schaffhausen blickt.

 

 

Rangliste 1

Rangliste 2

 

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