12.04.2010 - Vereinscup Dielsdorf: Heimsieg für den KVD
Mit drei Nullfehler-Ritten, nach Abzug des Streichresultats, gewann das Damenquartett des Kavallerievereins Dielsdorf die Qualifikationsprüfung des OKV-Vereinscups Sektor West in der Reitanlage Lägern in Dielsdorf. Damit sorgte das Team für einen grandiosen Heimsieg.

Das Siegerteam der OKV-Vereinscupquali (von links) Claudia Egli, Stéphanie Tobler, Nina Zosso und Franziska Bader. (Foto: Karin Omran-Marty)
von Karin Omran-Marty
Erstmals fand die zweite Hauptveranstaltung des Kavallerievereins Dielsdorf in der Halle statt. Während vieler Jahre fanden die Pferdesporttage an Pfingsten und dann draussen statt. Mit dem neuen Konzept «Lägern Indoors» möchte der Verein einen neuen Weg gehen und in für die Zukunft gerüstet sein. Daher fand auch die erste Qualifikationsprüfung des OKV-Vereinscups Sektor West in der Halle statt. Sektorchef Michael Hässig sieht kein Problem, wenn eine Qualifikationsprüfung in der Halle stattfindet: «Damit können wir schon früher mit den Quali-Prüfungen beginnen, damit dann im Sommer die Equipenreiter nicht sechs, sieben Wochenenden nur für den Verein am Start sind.»
Spannend war die Prüfung auch in der Halle. Nach den Reitern der ersten Stufe konnten sich noch einige Vereine Hoffnungen auf den Sieg machen. Doch durch die Erhöhung der Hindernisse, stieg auch die Zahl der Abwürfe. Und so kam es, dass am Schluss, nur ein einziger Verein ein fehlerfreies Strafkonto aufwies. Drei der vier Reiterinnen des Kavallerievereins Dielsdorf blieben nämlich ohne Fehler. Und so gewann das Damenquartett des Organisators vor fünf Teams mit je vier Strafpunkten. Den Ehrenplatz belegte der Reitverein Muri-Bremgarten. Dahinter klassierten sich der RV Lengnau, der RV Klingnau, der RV Wädenswil und der KV Zurzach.
Die beiden sportlich anspruchsvollsten Prüfungen waren der Höhe- und Schlusspunkt am Sonntagnachmittag. Roman Späni gewann auf Haiti d'Elle das erste Springen der Kategorie RIII/MI vor Claudia Weber auf Kinanime de Grandry und Tanja Lanicca auf Liberty GZ. 17 Paare qualifizierten sich im Zweiphasenspringen für das direktanschliessende Stechen. Den schnellsten Weg ins Ziel in der Barrage fand Stefan Meierhans auf Caretto. Er verwies Parcoursbauer Hans Blättler mit Levin sowie Grégory Roulin auf Ricarda auf die weiteren Plätze.