8.09.2009 - Patrouillenritt Obfelden: Wenn der Besen zum Monster wird
Seit neun Jahren bestreiten Franziska und René Huber den Obfelder Patrouillenritt. Sie kehren immer wieder zurück, die Weil Posten Stets kreativ und sicher sind.
Von Pia Wertheimer
Während sich am Himmelszelt frühmorgens der Mond von der Sonne verabschiedete, begrüßten sich in Obfelden die Teilnehmer des Patrouillenrittes. Und während die Zweibeiner kurz vor dem Start in nervöser Aufgeregtheit die Erfahrungen der letzten Wettkämpfe zum Besten gaben, die blinzelten routinierten Vierbeiner gelassen in die wärmende Morgensonne. Der Starter Lukas Blickenstorfer Nahm sie gutgelaunt in Empfang und druckte ihnen mit Ihrer Startnummer einen Cracker in die Hand: "Das ist nicht für euch und nicht für eure Pferde, Sondern ist sozusagen die erste Aufgabe - es gibt Bonuspunkte, wenn ihr den heil wieder zurückbringt . "René Franziska Huber vermochte und stirbt nicht zu beeindrucken. "Wir machen seit neun Jahren am Obfelder Patrouillenritt mit, letztes mal war es eine rohe Lasagnescheibe, die heil zurück musste", weiß Franziska Huber. Sie lobte die Freundlichkeit der Bemerkenswerte Obfelder Helfer. Und die Seien Posten immer sehr originell und niemals Dieselben. "Sie fordern nicht nur uns, Sondern auch die Pferde", führt sie aus. René Huber doppelt nach: "Und sie sind so gut durchdacht, dass. die Sicherheit von Vier-und Zweibeiner nie gefährdet ist." Nicht nur Pferd und Reiter waren bei den verschiedenen Aufgaben gefordert - auch Geduld und Beharrlichkeit gefragt Krieg - so beispielsweise am Posten 1 . Hoch zu Ross mufeten die Teilnehmer mit einem Besen kleine Bälle im Slalom um Pilonen herum wischen, um sie schliesslich in kleine Körbe zu schieben. Für die Zweibeiner ein unlieber aber praktischer Alltagsgegenstand, entpuppte sich der Besen für einige Vierbeiner als "unbekanntes Ungeheuer". Wer hier keine Nerven mit Tier und Mannschaftspartner hatte, den Krieg verloren.
Wie im Restaurant
Am fünften, dem Verpflegungsposten waren die Hirnzellen der Reiter gefragt, zwanzig geläufige Abkürzungen mufeten sie ausschreiben. Während die Männer bei Stgw keine Sekunde zögerten - wie aus der Kanone geschossen kam das "Sturmgewehr" - war für die Frauen ob, "ohne Binde" keine grosse Herausforderung. War Franziska Huber mit freundlichen Helfer meinte, wurde indessen hier deutlich: "Nehmt doch Platz", luden sie die Teilnehmer ein, eine Pause einzulegen. "Was darf's denn sein, wir haben Schinken-oder Käsesandwiches", tönte es wie im Restaurant.
