24.08.2009 - Patrouillenritt in Felben: Pferd und Reiter gefordert
Über 140 Reiterinnen und Reiter nahmen den rund dreistündigen Ritt in Felben unter die Hufe. Unterwegs waren zehn abwechslungsreiche Aufgaben zu lösen – es wurde beispielsweise Federball zu Pferd gespielt, es mussten Giftpflanzen erkannt und Hufeisen transportiert werden.

Konzentriert reitet Cornelia Debrunner mit Landino durch das Stangen-L.

Sieger der OKV-Wertung: (v. l.) Daniela Leutenegger (2.), Ramona Weder und Corinne Hanselmann (1.), Karin Stutz und Anita Lussi (3.)
von Corinne Hanselmann
Beim ersten Posten wurde das Köpfchen der Reiter gefordert, indem innert zwei Minuten möglichst viele Dominosteine korrekt aneinandergereiht werden mussten, dann galt es bei einem anderen Posten möglichst viele Hufeisen vom einen zum anderen Tisch zu transportieren. Flinke und wendige Pferde waren gefragt. Beim Posten "Lotsen" durften die Reiter drei verschiedene Geräusche, nämlich eine Glocke, eine Rassel und eine Hupe, aber keine Stimme, verwenden, um den Partner, dessen Augen verbunden waren, durch einen Parcours mit Slalom und Hindernissen zu lotsen. Feines und vorsichtiges Reiten wurde beim letzten Posten belohnt: Ein L aus Stangen musste erst vorwärts und dann rückwärts bewältigt werden. Gefordert wurde auf jeden Fall Pferd und Reiter. Dem Team vom Reitverein Appenzeller Vorderland, Ramona Weder mit Kjarkur und Corinne Hanselmann mit Falki, gelang der Ritt am besten. Sie durften in der Kategorie OKV den Siegerflot entgegennehmen. Auf den zweiten Rang schafften es Daniela Leutenegger mit Rambo und Janine Graf mit Moskito vom Pferdezuchtverein Rheintal, auf dem dritten Platz platzierten sich Karin Stutz mit Pacific und Anita Lussi mit Athlone Billy vom Reitverein Berg. Bei den Nicht-OKV-Patrouillen gewannen Sandra Biber mit World Swiss W und Michele Ulmann mit Shannon.
Kürzere Strecke
Nachdem die Dauer des Rittes im vergangenen Jahr von vielen Reitern als zu lang kritisiert wurde, reagierten die Organisatoren und haben für den diesjährigen Patrouillenritt des Reitvereins Müllheim eine etwas kürzere Strecke ausgewählt. Beim Gemüsebau Gerber in Felben war der Start, dann führten orangefarbene Pfeile die Reiter der Thur entlang bis nach Eschikofen. "Mein Pferd freute sich über den Galopp an der Thur, die Wege sind herrlich", schwärmte ein Teilnehmer.
Zufriedene Organisatoren
"Es hat alles gut geklappt und die meisten Teilnehmer hatten den Plausch", freute sich OK-Präsidentin Karin Huber, nachdem auch alle Reiter der Nicht-OKV-Kategorie einen Preis vom grosszügigen Gabentisch ausgewählt hatten.
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