23.08.2009 - Turnier des RV Gais: Weltklasse trifft Basis

Einen bunten Strauss präsentierte der Reitverein Gais an seinem Turnier. Appenzeller Einzelmeisterschaft im Springen, OKV Gymkhana nach dem Motto „Typisch Appenzellerland, Trendsport Offroad-Kjöring und Gespannfahren „Jagd nach Punkten“ waren die einzelnen „Blumen“. Unbestrittener Star war Markus Fuchs mit seiner Autogrammstunde.

Turnier des RV Gais: Weltklasse trifft Basis

Appenzellerkäse rollen

Turnier des RV Gais: Weltklasse trifft Basis

Keiner zu klein im Gymkhana

von Bruno Eigenmann

 

Markus Fuchs wurde richtig belagert von seinen meist jugendlichen Fans. Viele davon waren vorher beim OKV – Gymkhana im Sattel. „Vom Andrang war ich eher überrascht“ meinte der bescheidene Weltklassemann. Seit er Teamchef der Italiener geworden ist, ist seine Popularität eher noch gestiegen. Für den Veranstalter hatte sein Auftritt den angenehmen Nebeneffekt, dass die grösste Tageszeitung der Ostschweiz und das Regionalfernesehen sich wieder einmal mit dem Pferdesport befassten.


Appenzellermeisterschaft

Fast dreissig Paare bewarben sich in zwei Umgängen  um den Titel. Elf Paare empfahlen sich mit einem Doppelnuller für das entscheidende Stechen. Martin Bamert, Hufschmied aus Wald AR, musste mit seinem Nachwuchspferd Glory Days AZ CH zuerst in die Bahn, die einem R II entsprach. Den beiden glückte ein Superritt der zum Sieg reichte. Einzig die junge Julia Oehler (Trogen) war noch schneller, doch am letzten Hindernis riss sie eine Stange.

 

OKV Gymkhana

Für Barbara Winiger als Parcoursbauerin ist es wichtig, dass ein Gymkhana eine Geschichte erzählt. Bühler war der Qualifikationsplatz im OKV Rayon 6. Die besten Teilnehmer dürfen am Final vom 27. September in Wald ZH teilnehmen. Peter Bürgler, Chef Breitensport im OKV war mit der Beteilung sehr zufrieden. In der Stufe Fortgeschrittene gewann bei den Ponys die routinierte Daniela Leutenegger (Wolfhalden), bei den Pferden Cindy Sutter (Wittenbach). In der Führzügelklasse stellte die kleine Caroline Frick (Salez) den 17-jährigen Esel-Wallach Nico vor. Zur Freude der Zuschauer machten sie gar keine schlechte Figur.


Spektakel pur

Bühler war die letzte Konkurrenz zum Swiss-Offroad-Kjöring-Cup 2009. Fünf Top-Teams begeisterten bei besten Verhältnissen einmal mehr die Zuschauer. Markus Kessler (Montlingen, Kassier vom Reitverein Gais) und Showman Jonas Schäppi gewannen die Tageswertung überlegen. Gesamtsieger im Cup wurden Vater und Sohn Ochsner, die amtierenden Schweizermeister.

 

Jagd nach Punkten

Rassiges Gespannfahren machte den Abschluss am Sonntagnachmittag. Ein Kegelparcours kann in beliebiger Reihenfolge gefahren werden. Jedes Hindernis ist mit einer Punktzahl angegeben. Speziell ist der Jocker. Er gibt 200 Punkte, die Durchfahrt ist schmal. Fällt ein Ball, werden die 200 Punkte abgezogen. Sieger ist, wer in der zur Verfügung stehenden Zeit am meisten Punkte sammelt. Max Rüber (Herisau), der mit seinem bewährten Freiberger Loreno einen dänischen Zweiradwagen vorstellte, gelang dies bei den Einspännern am besten. Pia Steiniger (Weissbad) überraschte bei den Zweispännern mit ihren beiden kleinen Shetty die verblüfften Zuschauer und die Grosspferde-Konkurrenz mit dem Bestresultat.

 

Zu den Ranglisten

 

Stufe 0 Pony

 

Stufe 1 Pony

Stufe 1 Pony plus

Stufe 1 Pferd plus

 

Stufe 2 Pony

Stufe 2 Pferd