10.08.2009 - Seebachtal knapp vor Amriswil

Die dritte Qualifikationsprüfung des OKV-Vereinscup im Rayon Nord entschied die RBG Seebachtal vor dem RV Amriswil und dem Gastgeber RV Sulgen und Umgebung. Erstmals wurden auch OKV Jump Green-Wettbewerbe ausgetragen.

Seebachtal knapp vor Amriswil

Ramona Blum (Sulgen) auf Tic Tac V CH.

Von Norbert Rechsteiner

 

Zu einem sportlichen Höhepunkt zählte der OKV-Vereinscup mit 16 Mannschaften. Die Qualifikationsprüfung stand wettermässig unter keinem guten Stern: Es regnete in Strömen. Trotzdem trafen die Reiterinnen und Reiter faire Bedingungen an. Einziger Knackpunkt war die Zeitvorgabe: Viele Konkurrenten erhielten Strafpunkte wegen Zeitüberschreitung. Das Team der RBG Seebachtal, nach zwei Qualifikationsprüfungen auf dem 13. Platz, zeigte eine kompakte Mannschaftsleistung. Im Schatten der Favoriten kämpfte sich Seebachtal

mit 3.75 Punkten an die Spitze der Rangliste, nur einen Punkt vor Amriswil. Mit 8.50 Punkten landete Sulgen auf dem dritten Schlussrang. Nach drei Qualifikationsprüfungen liegen in der Zwischenwertung Amriswil und Frauenfeld gemeinsam an der Spitze vor Sulgen.

 

Zum ersten Mal fanden in Sulgen auch OKV Jump Green-Prüfungen statt. OK-Präsident Roger Hess begründete dies gegenüber der Pferdewoche mit den idealen Voraussetzungen dazu (Gelände und Hindernisse im Grünen). Das Teilnehmerinteresse war sehr gross, und am ersten Turniertag herrschten ideale Bedingungen zum Reiten. Der OK-Präsident wertete die Einsteiger-Prüfungen für Junioren, junge Pferde und Ponys positiv und freute sich auch darüber, dass allen Jump Green-Teilnehmern ein Gutschein im Wert von 30 Franken abgegeben werden konnte.

 

Die Regenfälle vom Samstag wirkten sich auf die Startfelder der RIII/MI-Prüfungen vom Sonntag aus. Als Abreitplatz stellte am Sonntag Sascha Stauffer seinen Betrieb zur Verfügung. Von den rund vierzig gemeldeten Konkurrenten an beiden Prüfungen starteten nur noch knapp zwei Dutzend Reiterinnen und Reiter. Sieger der Hauptprüfung wurde der Gossauer Markus Heim auf der Ungarenstute Baccara XVII vor Heidi Wolf (Grüningen) auf Tabea. Markus Heim erklärte nach der Siegerehrung, dass der Parcours den Bodenverhältnissen gut angepasst war. Der Siegerstute Baccara attestierte er eine „Super“-Einstellung zum Job.