10.08.2009 - Optimale Bodenverhältnisse in Thayngen

Dass in Thayngen die Bodenverhältnisse für einen Wiesenplatz top waren, bewies Lienhard Suter mit Cuffesgrange No Doubt mit einem Doppelsieg in der Einlaufprüfung und dem Equipensieg im OKV-Vereins-Cup.

Optimale Bodenverhältnisse in Thayngen

Lienhard Suter trotzt dem Regen und feierte in Thayngen einen Doppelsieg

Von Claudia Uehlinger

Die Tatsache, dass Wiesenplätze bei den Springreitern nicht bevorzugt behandelt werden ist kein Geheimnis. Um den Gästen möglichst viel Springsport bieten zu können, hat sich die Reitgesellschaft Thayngen unter OK-Präsident Hans Lenhard entschlossen, zusätzlich Ponyprüfungen auszuschreiben. Die Reiter, die in Thayngen an den Start gingen, mussten ihre Nennung nicht bereuen und trafen optimale Bodenverhältnisse an. Am Samstagnachmittag sorgte ein mässiger Regen dafür, dass der Platz am Abend nicht mehr von den Helfern gewässert werden musste. Petrus setzte den Regen allerdings so dosiert ein, dass der Boden am Samstag hielt und somit faire Bedingungen herrschten. In den Ponyprüfungen am Samstag stellte sich heraus, dass sich die lange Anreise aus dem Jura vor allem für Pamela Grüter aus Tavannes gelohnt hat. Sie gewann mit Narinjo und Top Blue Yasmin je eine Prüfung. Aber auch Celine Zehnder feierte mit Top Blue Touch einen Doppelsieg. Der Samstag schien ein Tag der Doppelsiege zu sein. Denn auch Lienhard Suter schien der Wiesenplatz zu liegen. Mit einem Vorsprung von 0,75 Sekunden gewann er die Einlaufprüfung vor der für den Reitverein Lorze startenden Annemarie Gretener auf Ladina. Spannend wurde es im OKV-Vereins-Cup. Denn hier zeigte sich, dass die guten Platzierungen der Mitglieder der beiden Vereine Lengnau und Umgebung und Lorze ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen beziehungsweise Springen verhiessen. Dem einsetzenden Dauerregen die Stirn bietend, kämpften vor allem diese beiden Vereine um Nullfehlerrunden und Streichresultate. Schliesslich spielte die vorsichtige Reitweise auf der nassen Wiese das Zünglein an der Waage. Der Reitverein Lengnau und Umgebung verzeichnete am Schluss einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung auf seinem Konto und der Reitverein Lorze mit eineinhalb Zählern auf dem Konto, musste sich um einen halben Strafpunkt geschlagen geben.

Am Sonntag war der Springplatz optimal für die verbleibenden RI- und RII-Prüfungen. Am Vormittag zwar noch ein bisschen „klebrig“ doch gut reitbar, war er am Nachmittag perfekt. Traditionell wurde bei den beiden RII-Prüfungen ein Ehrenpreis für den besten Reiter vergeben. Mit zwei dritten Plätzen durfte Nicole Borel mit Colonel Ege diesen Preis in Empfang nehmen. OK-Präsident Hans Lenhard freute sich über das positive Feedback der Reiter: „Wir haben viel Gutes von den Reitern gehört. Sie waren mit der Veranstaltung zufrieden und so bin ich es natürlich auch.“

 

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