7.07.2009 - Western: Movanorm Westerncup 2009 in Balgach
Einen Tag lang massen sich die Westernreiter und neu auch Freizeitreiter in verschiedenen Disziplinen. Vom Horsemannship bis hin zum Trail starteten die
Konkurrentinnen und Konkurrenten bunt gemischt.
Von Uschi Dietsche
Viel gab es zu sehen. Bei der Stufe Country hatte es auch sehr viele Startende. Für das Tenue war wichtig, dass ein Westernreiter seine Stiefel, Jeans, Hemd und Hut aufhatte, so wie ein Cowboy einst. Der Freitzeitreiter mit dem englischen Sattel, Reithose, Reitstiefel und Reithelm. Das Bild sollte nicht vermischt werde.
Es war erstaunlich, wie die Pferde sich wenden liessen, um einen Gatter zu öffnen oder in ein aus Stangen geformtes „T“ einzugaloppieren. Dieses musste dann retour im Schritt wieder verlassen werden. So galt es acht Aufgaben zu lösen. Die Zeit war nicht massgebend sondern das sauber und exakte reiten der „Patter“ , so nennt man die Aufgaben. Möglichst unsichtbare Hilfen zu geben und das Pferd losgelassen durch den Parcours zu reiten. Hier holte sich im OKV Movanorm Western Cup Stufe Country die als Freizeitreiterin startende Tanja Graber mit ihrem grossgewachsenen Schweizerwallach Derrick den Sieg dicht gefolgt von Cowgirl Regula Alder aus St. Margrethen. Ebenso konnte sich Gastgeberin Brigitte Gerber vom Bronco Saloon in Balgach in diesen Stufen zweimal auf dem 5. Rang behaupten mit ihrem Pintowallach „Chinook“.
In den gleichen Prüfungen allerdings „open class“ durften dann nur noch die Westernreiter starten. Die Aufgaben wurden auch dementsprechend erschwert. Mit Trabstangen vor dem „T“ oder anstelle von den Trabstangen ging es im Galopp über die Hindernisstangen, die natürlich dementsprechend gestellt waren. Die Brücke, die doch manch ein Pferd zum gucken brachte, wurde auch noch mit Stangen danach erschwert. Da in dieser Stufe aber doch routiniertere Reiterinnen und auch Reiter mit ihren Pferden am Start waren, gab es tolle Bilder zu sehen. Wie von Geisterhand gelenkt erfüllten die Pferde ihre Aufgaben. Man hatte das Gefühl, dass die Kommandos den Pferden zugeflüstert wurden, daher wohl auch „Pferdeflüsterer“, da diese fast unsichtbar erfolgten. Am besten löste diese Aufgaben dann Reiss Nelly auf My Sailin Beauty, ihrer Quarter Horse Stute.
zum Zwischenstand im Western Cup
