19.05.2009 - Springen: Erste Qualifikation für den OKV Vereinscup in Werdenberg
Am vergangenen Wochenende kämpften viele Reiterpaare um Sieg oder Niederlage. Die Hauptevents waren die RIV/MII Prüfungen über eine Höhe von ca. 140cm und natürlich auch der Vereinscup der Ostschweizerischen Kavallerie und Reitvereine.

Stefanie Wüst, Vanessa Jäger, Carola Steurer und Martina Camenzind vom Reitclub Flurhof mit Fritz Vogler OKV Vertreter, Martin Küng OK Präsident, Ehrendame Giulia sowie Alfred Sulser von der Garage Sulser

Patrik Josuran Sieger der RIV/MI mit Dargos
Von Stefan Dietsche
Am Freitag begann es bereits mit den RI/LI in denen beide Siegerschleifen an einen Reiter gingen. Herbert Segmüller aus Eichberg blieb ungeschlagen mit seinem Fuchswallach Chivas.
Am Samstag ging es dann hoch weiter. Mit den RIII/MI waren die zweithöchsten Prüfungen des Anlasses an der Reihe. Mit spannenden Umgängen und schön vorgeführten Ritten, zeigten die Reiter und Amazonen, das es hier schon etwas mehr braucht an Können von Ross und Reiter. In den RIV/MII waren dann eigentlich nur noch „Profis“ am Werk. In der Spannenden Siegerrunde gewann Patrick Josuran mit Dargos die Hauptprüfung unter dem Patronat der Werdenberger Raiffeisenbanken. Er konnte den zweiten Sieg an diesem Tag feiern. Auch die jüngsten „Füchse“ nämlich Martin Fuchs konnte einen Doppelsieg in dieser Stufe feiern, dicht gefolgt auf den Plätzen 3 und 4 von Yvo Spirig.
Zum Ausklang an diesem Tag ging es über 110 cm RII/LII. Hier traf man die Regionalen Reiter sehr stark vorn an den Siegerehrungen mitreiten und die mitgefahrenen Fans jubelten. Den Veranstalter freute es, blieb man doch noch sitzen um die Siege zu feiern.
Am Sonntag war nach zwei Freien Prüfungen am Morgen der OKV Vereinscup an der Reihe. 16 Vereine mit je vier Reitern gingen an den Start. Als erster Qualifikationsplatz wollte sich jede Gruppe eine gute Grundlage für die restlichen drei Qualiplätze sichern. Fünf Equipen kamen ins Stechen. Hier gewann dann mit schnellen Ritten von Stefanie Wüst und Martina Camenzind mit einem Vorsprung von knapp einer Sekunde der Reitclub Flurhof vor dem zweitplatzierten Kavallerieverein Oberrheintal. Die einzigen zwei Equipen, die auch im Stechen die Nerven behielten und Fehlerfrei blieben.
Der veranstaltende Reitverein Werdenberg startete nicht ganz so gut in die erste Runde. Obwohl auch mit Nullrunden von einigen Reitern reichte es nicht für eine Klassierung. Der Trockengrabe, der als Variante im Parcours war, sondierte dann auch nicht so stark, wie erwartet. Schade, das er auf nächstes Jahr zugeschüttet werden soll, da er für manch erhitzte Gemüter sorgte. Viele Reiter mögen den Graben im Werdenberg nämlich.
Der Verein unter dem OK von Martin Küng konnte trotzdem auf ein erfolgreiches Wochenende mit viel Sonnenschein zurückblicken. Küng sagte, das Wetter habe halt mit dem Lebenswandel der Vereinsleute zu tun und der sei halt wirklich gut.