22.04.2009 - OKV-Cup Rüti: Schaffhausen sechsmal fehlerfrei

Der RV Schaffhausen gewann die erste Ausscheidungsprüfung des OKV-Vereinscup im Rayon Zentral vor dem RV Tösstal. Die Prüfung blieb spannend bis zum Schluss, denn erst ein Stechen führte die Entscheidung herbei.

OKV-Cup Rüti: Schaffhausen sechsmal fehlerfrei

Siegerequipe des RV Schaffhausen flankiert von Daniel Dieth, Vertreter OKV, Marcel Widmer, OK-Vizepräsident und René Steiner, OK-Präsident (v.l.n.r.)

von Heidy Dietiker

 

Spannung bis zum Schluss wurde den zahlreichen Zuschauern an der vom Reitverein Seebezirk ausgetragenen, ersten Cup-Ausscheidungsprüfung des Rayons Zentral in Rüti geboten. Nach drei Umgängen hatten nur gerade die Schaffhauser ein blankes Fehlerkonto aufzuweisen. Dicht auf den Fersen waren ihnen jedoch die Tösstaler mit zwei Nullern und einem Vierer, was bedeutete, dass diese mit einem Nuller des Schlussreiters gleichziehen konnten und ein Stechen die Entscheidung herbeiführen musste.  

 

Ohne Fehl und Tadel

Mit einem vierten Nuller betrieb Nina Keller lediglich noch Resultat-Kosmetik, unterstrich damit aber die Stärke der Schaffhauser eindrücklich. Aber auch die Tösstaler schickten ein routiniertes Paar in die Schlussrunde. Annemarie Hächler spielte ihre Erfahrung gekonnt aus, absolvierte ihre Aufgabe ebenfalls fehlerfrei und es kam somit – zur Freude der Zuschauer und Fans – zum Stechen zwischen den beiden Equipen.

Dass die vier Nullrunden aus dem Normalparcours kein Zufall waren bewiesen die Reiter aus der Munotstadt im Stechen: Mit zwei weiteren Blankorunden von Christian Häfeli und Nina Keller schafften die Schaffhauser das Kunststück, den Parcours insgesamt sechsmals ohne Fehler zu verlassen und gewannen die Cup-Ausscheidung im Rayon Zentral verdient. Mit einem Abwurf im Stechen landete der Reitverein Tösstal auf dem zweiten Platz vor der Equipe des RV Uster. 

 

Fehler gut verteilt

Die Fehler verteilten sich gleichmässig an allen Hindernissen und auch auf beide Stufen. „Der Parcours hat keine eigentliche Klippe, erfordert aber exaktes und konzentriertes Reiten“, erklärt Parcoursbauer Werner Wüthrich. „Auch Refus gab es nur ganz wenige, und das ist auch gut so“, meinte Wüthrich weiter. Es sei ja schliesslich nicht das Ziel, dass die Equipen bereits an der ersten Qualifikationsprüfung ausscheiden.

Auch OK-Präsident René Steiner zeigte sich zufrieden über den Ablauf der Veranstaltung. Neben dem OKV-Cup standen am Freitag und am Sonntag noch zahlreiche R I- und R II-Prüfungen auf dem Programm. Dass der Reitverein Seebezirk auch dieses Jahr wieder einen Cup austragen dürfe, freue ihn sehr. „Denn diese Prüfung ist der absolute Höhepunkt unseres Concours“, erklärt er. Dass dem so war, bewies der grosse Publikumsaufmarsch.

 

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