12.01.2009 - Kreative Leidenschaftler gesucht
Der OKV sucht Parcoursbauer-Nachwuchs und informierte anlässlich eines Schnupperabend, was es dazu braucht.
von Conny Ruppli
„Der Parcoursbau ist eine Leidenschaft“ erklärt Hugo Tschopp den Anwesenden bei seiner Einführung zum Werdegang eines Parcoursbauers mit funkelnden Augen – man merkt, ihn hat die Faszination Parcoursbau schon lange gefesselt. Die Planung sei das Wichtigste, denn ein Parcours müsse den Ansprüchen vieler Interessenten gerecht werden. So sollten zur Parcours-Planung nebst dem Platz und Hindernismaterial die Art resp. Kategorie der Prüfung, das vorhandene Sponsoren-Material, die Zuschauer, die Wetterverhältnisse und vieles mehr miteinbezogen werden.
Keine Fallen - aber dennoch knifflig
Nach der Einführung wurde in der Halle unter fachkundiger Anleitung ein Parcours gestellt. Hans Blättler, Urs Bopp und Werner Wüthrich erklärten worauf geachtet werden soll. Ziel sei es flüssige Parcours zu stellen, welche keine Fallen trotzdem aber knifflige Aufgaben enthalten dürfen und die besseren von den etwas weniger guten Paare unterscheiden ohne letztere schlecht aussehen zu lassen.
Klar strukturiert
Der Werdegang eines Parcoursbauers ist klar strukturiert. In einem Grundkurs für das Brevet I werden die theoretischen Grundlagen erarbeitet, welche sodann bis zur Brevet-Prüfung bei Assistenztätigkeiten in die Praxis umgesetzt werden sollen. Interessierte müssen im Besitze einer Springlizenz sowie Mitglied eines dem SVPS angeschlossenen Vereines sein. Alle Informationen können dem Bulletin entnommen oder bei den Funktionären angefragt werden.
