10.11.2008 - Trainingsweekend für OKV A+S-Cup-Podest, Horn TG: Ein sinnvoller Siegerpreis
Im A+S-Cup steht A für Zeit und S für Stil. Nach vier Prüfungen, verteilt über die ganze Saison, wird eine Gesamtwertung erstellt. Für die vorderen Plätze gibt es als Belohnung ein dreitägiges Training mit einem ausgewiesenen Reitlehrer. Diesmal war das Guido Balsiger.
Von Bruno Eigenmann
Zwischen zehn und zwanzig Jahren alt sind die Teilnehmer am A+S-Cup. Es geht also um Nachwuchsförderung im OKV. Ziel ist es, nicht nur gut, sonder auch schön über einen Springparcours zu reiten. Nach dem Grundgedanke: wer in jungen Jahren stilvolles Reiten lernt, profitiert ein Leben lang davon. Der A+S-Cup ist dem Ressort Springen im OKV unterstellt. 2008 war ein erfolgreiches Jahr für diesen Cup. Im Durchschnitt sind vierzig Paare am Start gewesen. Das ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Es gehört einige Überwindung dazu, sich einer Prüfung zu stellen, wo nicht der Stangenfehler und die Zeit den Ausschlag geben. Und sich zudem vor allen Leuten am Lautsprecher die Kritik eines Experten anzuhören.
Überzeugungsarbeit nötig
Norbert Hasler, Chef Springen im OKV, nahm sich die Zeit, dem Trainingsweekend einen Besuch abzustatten. Einerseits wollte er damit zum Ausdruck bringen, wie wichtig ihm dieser Teil der Nachwuchsförderung ist. Anderseits dankte er damit Nicole Josuran für ihren jahrelangen Einsatz für den A+S-Cup. Sie leistet viel Überzeugungsarbeit bei Veranstaltern, Eltern und den Teilnehmern. Weil für dieses Jahr kein Sponsor für das Trainingsweekend gefunden werden konnte, übernahm sie selber grosszügig die Kosten. Der Cup wird auch 2009 stattfinden. Damit das Geld für den Siegerpreis zur Verfügung steht, wird ein Teil des Startgeldes künftig dafür verwendet. Möglicherweise können dann mehr Jugendliche eingeladen werden. Für eine zügige und fehlerfreie Erstellung der Rangliste wird nach einer Lösung gesucht.
Spannendes Weekend
Sechs Jugendliche profitierten vom Training mit Guido Balsiger. Dem erfolgreichen Springreiter macht es offensichtlich Spass, mit talentierten Jugendlichen zu arbeiten, denen auch entsprechende Pferde oder Ponys zur Verfügung stehen. Beim Besuch der „PferdeWoche“ war anspruchsvolle Gymnastik angesagt. Eifrig und gekonnt setzten die Teilnehmer die ruhig erteilten Korrekturen und Ratschläge um. Offensichtlich macht eine solches Training allen Beteiligten Freude. Nicole Josuran sorgte aber auch für Abwechslung ohne Vierbeiner. Yoga mit einer ausgebildeten Lehrerin ging in Richtung Mentaltraining. Schwimmen war eher für die körperliche Fitness der Reiter, ein Racletteabend sorgte für Stimmung. Und der Brunch für alle am Sonntagmorgen, vertiefte den Kontakt zu den Eltern.


