20.10.2008 - Greeny Cup, Guggenbühl: Kampf um den dritten Platz

Isabel Müller aus Steinmaur gewinnt die Gesamtwertung des OKV Greeny-Cups. Sie lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Wettkampf mit Rebecca Ammann.

Greeny Cup, Guggenbühl: Kampf um den dritten Platz

Rebecca Ammann, Isabell Müller und Silvia Schlauri (v.l).

Greeny Cup, Guggenbühl: Kampf um den dritten Platz

Siegerpaar Isabell Müller und Orpheus.

Greeny Cup, Guggenbühl: Kampf um den dritten Platz

Siegerin der ersten Prüfung: Jill Meyer.

Greeny Cup, Guggenbühl: Kampf um den dritten Platz

OK-Präsident Stefan Strupler gratuliert Silvia Schlauri.

Von Bruno Eigenmann

 

Rebecca Ammann und Isabel Müller hatten auf den fünfzehn Qualifikations-Plätzen so viele Punkte gesammelt, dass ihnen einer der ersten beiden Ränge sicher waren. Die Frage war nur welcher. Auf  den dritten Podestplatz konnten noch fünf Finalteilnehmer hoffen. Alle andern der dreissig Qualifizierten hatten keine Chance auf einen Podestplatz. Umsomehr war der Tagesieg in einer der beiden Finalprüfungen begehrt. Nach dem ersten Umgang hatte die führende Rebecca Ammann einen Fehler in Kauf zu nehmen und musste die Führung an Isabel Müller abgeben, die fehlerfrei blieb. In der zweiten Prüfung lief es beiden nicht nach Wunsch. Sie blieben ohne Punkte. Damit stand die Siegerin bereits fest. Chantal Lüthi und Silvia Schlauri lagen punktgleich auf dem Dritten Rang. Mit einem fehlerfreien Stechen gewann Silvia Schlauri den dritten Schlussrang.

 

Vorbildliche Kurse

Reiter, Eltern und Trainer sind von der Grundidee des Jump Green begeistert. Es sei eine Bereicherung und sollte unbedingt weitergeführt werden. Es mache Spass etwas anders zu reiten als auf topfebenen Sandplätzen. Es sei ein willkommener Einstieg für unerfahrene Reiter und junge Pferde. Die Jungen sind mit dem Modus zum Greeny-Cup nicht zufrieden. Alle Qualifizierten sollten die gleiche Chance auf den Sieg haben. Erstaunlicherweise wünschen sich viele Teilnehmer die Kurse etwas deutlicher in Richtung Military. Auf einigen Plätzen wurde eher Minispringen veranstaltet. Das ist weniger erwünscht. Im „Guggenbühl“ waren die Kurse vorbildlich. Dank dem vorangehenden B1 standen Bauten und Hindernisse zur Auswahl. Ein grosses Kompliment hat sich das OK um Stefan und Petra Strupler verdient. Sie waren in jeder Hinsicht vorzügliche Gastgeber an diesem CC-Weekend.

 

Dopingkontrolle

Im Auftrag der Veterinärkommission des SVPS führte Tierarzt Alfred Bürgi (Gachnang) am Greeny-Cup-Final eine Kontrolle auf verbotene Substanzen durch. Drei bis sechs Pferde werden bei einem solchen Anlass getestet. Die Favoriten und Sieger stehen im Fordergrund. Mit der Präsenz an Basisveranstaltungen will die Dopingbekämpfung eventuellen Missbräuchen von Anfang an zu verstehen geben, dass auch auf dieser Stufe mit einer Aufdeckung gerechnet werden muss.

 

Ein CC Erfolgsrezept

Jump Green ist für Konkurrenten aller Altersstufen offen, der Greeny-Cup nur Teilnehmern zwischen 10 und 20 Jahren. Unebene Wiesenplätze, ein Kurs mit niederen Sprüngen und einfache CC-Elemente sind offenbar ein gefragter Mix. Damit will das Ressort CC im OKV die Springreiter zum Einstieg ins Military motivieren. Das Interesse ist unerwartet gross. Im Durchschnitt waren über fünfzig Teilnehmer am Start der fünfzehn Austragungsplätze. Am Greeny-Cup haben sich insgesamt 216 Jugendliche beteiligt. Kein Wunder ist Yvonne Bont, die CC-Verantwortliche im OKV, happy. Organisatoren melden bereits ihr Interesse für die kommende Saison an. Einige Korrekturen drängen sich nach dem ersten Jahr auf. Insbesondere soll der Finalmodus überdacht werden. Einige Prüfungen könnten mit Stilwertung und etwas höheren Hindernissen stattfinden. Zudem wird erwogen, nicht die schnellste, sondern die idealste Zeit für die Wertung heranzuziehen.

 

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