11.08.2008 - Springkonkurrenz und Fahrcup Thayngen: Herzschlagentscheide
Die Equipe des Kavallerieverein Zürichsee rechtes Ufer mit Andrea Messmer, Willy Monti, Anita Jenny und Rudolf Isler gewann den Cup für OKV Vereine mit einem Vorsprung von 0,7 Sekunden (bei 3 gewerteten Paaren!!) vor dem Reitclub Grüningen. Im OKV-Fahrcup entschieden die Fahrer des Reitverein Klettgau mit Peter Ritzmann, Ueli Krebser und Ueli Wäckerlin die Qualifikationsprüfung für sich.

Anita Jenny auf Heraldicus Ege auf dem Weg zum Equipensieg des Kavallerieverein Zürichsee rechtes Ufer (Bild: Claudia Uehlinger)
Von Claudia Uehlinger
Schon am Samstag wurden die Platzierungen mit Unterschieden von wenigen Sekundenbruchteilen vergeben. In der zweiten freien Prüfung des Tages erritt sich Sarah Gaberthüel mit Loraine du Champ den Sieg dank einem hauchdünnen Vorsprung von 0, 34 Sekunden auf Peter Schlagenhauf mit Gerisimo. In der ersten RII Prüfung ging es dann ähnlich weiter. Hier entschied Eveline Bodenmüller mit Jiva de la Brasserie den Sieg mit lediglich 0,59 Sekunden Vorsprung auf Kurt Bader mit Slogan He He für sich. In der zweiten RII Prüfung musste sich die Siegerin dann aber von Philipp Rüegg mit Power und Dominique Suter mit Remington Steel geschlagen geben. Bei den Fahrern war die Spannung nicht minder gross. Wer konnte die bereits erzielten Qualifikationsresultate bestätigen und wer konnte noch Punkte dazu gewinnen? Der Reitverein Klettgau fuhr den Sieg dieser Qualifikationsprüfung souverän mit 6 Punkten Vorsprung vor dem Reitverein Schaffhausen ein und setzte sich in der Zwischenrangliste des Rayon 2 ebenfalls an die Spitze.
Am Sonntag ging es wieder mit Springen weiter. Als Sieger in den RI-Prüfungen liessen sich Andrea Messmer mit Luser und Mario Bührer mit L Bandy ausrufen. In der Einlaufprüfung zum Cup für OKV Vereine hatten Sean Baumgartner mit Zagallo und Barbara Haupt mit Ecriture die Nase vorn. Beim darauf folgenden Cup wurde die Entscheidung dann unter dem Kavallerie Verein Zürichsee r. Ufer, dem Reitclub Grüningen und dem Reitverein Zürcher Oberland ausgemacht. Alle drei Equipen hatten nach Abzug des Streichresultates 12 Strafpunkte auf ihrem Konto und nur 0,7 Sekunden trennten die „Zürichsee-Reiter“ von den Grüningern. Die drittplatzierten Zürcher Oberländer folgten mit knapp 10 Sekunden Rückstand.
Der OK-Präsident Hans Lenhard äusserte sich sehr zufrieden über den Verlauf der Springkonkurrenz. Insbesondere die Nachmeldungen, welche für einen Wiesenplatz nicht selbstverständlich sind, haben ihn sehr gefreut.
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