17.07.2012 - Dielsdorf: Bettina Deuber erreichte fast die Idealzeit
Die Offiziers-Reitgesellschaft Zürich führte am vergangenen Wochenende ihre diesjährigen Pferdesporttage mit drei OKV-Prüfungen durch. Bettina Deuber aus Hüttikon erreichte dabei im OKV Jump Green fast die Idealzeit von 99 Sekunden.
von Karin Omran-Marty
Das Parcoursbauer-Duo Guido Balsiger und Christian Steinmann stellten für die Teilnehmer der OKV Jump-Green-Prüfungen anspruchsvolle Kurse. Dabei wurden die festen Elemten wie Trockengraben, Talue oder der Thuja-Sprung mit einbezogen, ohne auf eine entsprechende Alternative zu verzichten. Dadurch entstanden zwei spannende Kurse für die über 40 Reiterpaare. Getreu dem Reglement des OKV Jump-Greens mussten die Teilnehmer einen längeren Parcours über feste und fallende Sprünge, teils auf Wiese teils auf Sand absolvieren. Die Idealzeit, welche seit diesem Jahr neu ins Reglement aufgenommen wurde, betrug im ersten Parcours 99 Sekunden. Diese Idealzeit soll die Reiterinnen und Reiter zum überlegten und stilistisch schönem reiten animieren, denn nicht wer den Parcours am schnellsten und fehlerfrei hinter sich bringt, gewinnt, sondern wer der Idealzeit am nächsten kommt, holt sich die Siegerschleife. In Dielsdorf gelang dieses Kunststück Bettina Deuber mit dem braunen Polenwallach Lenox P. Sie erreichte das Ziel in 98,62 Sekunden und lag damit nur 38 Hunderstelssekunden unter der der Idealzeit von 99 Sekunden. Im zweiten OKV Jump-Green siegte Lisa Hasenfratz auf Listo.
Am Samstagmorgen wurde eine weitere Qualifikation zum OKV A&S-Cup geritten. Die erste Stufe der Stilprüfung entschied Nadja Linder auf Top Smart Boy mit nur drei Punkte für sich. Dahinter klassierten sich Sabrina Kappeler und Karoline Forster mit je sechs Punkten. Die Stufe 2 wurde von Rino Stähli auf Mississippi Royale mit vier Punkten gewonnen. Mit acht Zählern belegten Jill Schäfli und Ombeline Hischier die Ränge zwei und drei.
Krähenbühl gewinnt Kombinierte Prüfung
Die Kombinierte OKV-Prüfung vom Freitag nahmen zwölf Paare in Angriff. Die Dressur entschied Monika Krähenbühl mit Wango für sich. Im Springen belegte Krähenbühl Rang vier. Die fünf Rangpunkte reichte damit für den Sieg vor Patrik Randacher und Sacha Fuhrer.
Ein Erfolg war einmal mehr das Derby am Freitagabend. Die Prüfung, welche über die beiden Plätze der ORG und des Kavallerievereins Dielsdorf führte, war an Spannung kaum zu überbieten. Fünf Paare blieben im gut 200 Sekunden langen Grundparcours fehlerfrei und klassierten sich damit fürs Stechen. Den schnellsten Weg ins Ziel fand Christian Steinmann mit Victor. Ebenfalls ohne Abwurf in der Barrage blieben Stephan Döll auf Coco Chanell und Monika Krähenbühl auf Sound Check, welche auf die Ränge zwei und drei kamen.

