17.07.2012 - Buch TG: OKV-Cup im Mittelpunkt
Die letzte Qualifikation im OKV-Cup des Rayon Nord stand beim Springfestival in Buch bei Frauenfeld im Zentrum der drei Turniertage. Der Reitclub Seerücken und der Reitklub Wil teilten sich den Sieg. Qualifikationsgewinner nach vier Ausscheidungen wurde der Kavallerieverein Hinterthurgau.

OKV-Siegerequipen RC Seerücken und RK Wil mit Sponsor Peter Zeller (l.) und Sektorchef Peter Zeller und OKV-Präsident Peter Fankhauser (r.).
(gz) Heftiger Gewitterregen unterteilte die letzte Cup-Qualifikation in zwei Hälften. Während die jeweils zwei ersten Reiter jeder Equipe von idealen Verhältnissen profitierten, litten die übrigen Reiterpaare unter teilweise massiven Niederschlägen. Manchen Vereinen schwammen die Hoffnungen auf einen Spitzenplatz buchstäblich davon. Der Reitklub Wil und der Reitclub Seerücken schafften dennoch ein makelloses Punktekonto vor den mit einem Abwurf belasteten Vereinen Hinterthurgau, Amriswil, Frauenfeld, Bissegg und Sulgen. Wil und Seerücken wären somit für ein einmaliges Stechen qualifiziert gewesen. Wegen des rutschig gewordenen Terrains verzichteten die beiden Mannschaften vernünftigerweise auf die Barrage und teilten sich Sieg und Punkte.
Auf das Schlussklassement in diesem Rayon hatte dieser Entscheid keinen Einfluss. Hinterthurgau vor Wil, Seerücken und Uzwil liess sich als Qualifikationssieger feiern. Diese vier Vereine sind am Final vom 1. August in Gossau ZH startberechtigt.
Felix Kunz im R/N 125
Souveräne Auftritte zeigte Felix Kunz aus Wallisellen in der schwersten Einzelprüfung. Mit C’Ohara siegte er vor Sergio Hauser (Lommis) mit We Elve und seinem zweiten Pferd Torsaire. Die Konkurrenz über 120cm ergab einen deutlichen Sieg für Sean Baumgartner (Frauenfeld) mit Queensland vor Mathias Bodenmüller (Aesch ZH) mit Wendy und Jana Fatzer (Neukirch) mit Iris du Murier. Auf Stufe 115 und 110 feierte Nadja Schmitz (Balterswil) mit ihrem Pony Snoopy einen undiskutablen Doppelerfolg.
Die Organisatoren des Reitvereins Seebachtal offerierten den Teilnehmern ausgezeichnete Bedingungen. Bedauerlich, dass die quantitative Besetzung der Starterfelder hinter den Erwartungen blieb. Entschädigt wurden sie aber am Sonntag mit einem grossen Aufmarsch von Zuschauern.
