19.07.2010 - Klingnau: Wädenswil gewinnt OKV-Cup-Quali

Als einziges Team blieb das Frauenquartett des KV Wädenswil in der OKV-Cup-Qualifikation in Klingnau fehlerfrei und holte sich damit den Sieg an den Zürichsee. In den beiden RIII/MI-Springen waren Felix Kunz und Tamara Schnyder siegreich.

Klingnau: Wädenswil gewinnt OKV-Cup-Quali

Sieg für das Damenquartett vom KV Wädenswil im OKV-Vereinscup.

Klingnau: Wädenswil gewinnt OKV-Cup-Quali

Nicole Meroni verhalf ihrem Team mit dem Nullfehlerritt zum Erfolg. (Fotos: Karin Omran-Marty)

von Karin Omran-Marty


Zwölf Vereine waren an der Qualifikation für den OKV-Vereinscup auf dem schönen Springplatz im Grie in Klingnau am Start. Das Parcoursbauer-Team um Roland Jud stellte einen anspruchsvollen Kurs für die Konkurrenten auf den Wiesenplatz. Sowohl für den überbauten Trockengraben wie auch für das Talue gab es Alternativen. Diese wurden jedoch nicht oft benutzt. Die meisten Pferde zeigten sich sicher über Naturhindernisse. Trotz der Hypothek von 28 Punkte der zweiten Reiterin Corinne Schuler blieben die zwei Reiterinnen der Stufe 2 , Andrea Schnieper und Nicole Meroni, ruhig und brachten ihre Ritte ohne Abwurf ins Ziel. Somit fielen die 28 Strafpunkte aus der Wertung. Und da Startreiterin Margrit Korrodi ebenfalls ohne Fehler blieb, holten sich die vier Frauen vom KV Wädenswil den Sieg ohne Strafpunkte. Dahinter klassierten sich sechs Vereine mit vier Fehlerpunkte. Die schnellste Zeit hier hatte der Reitverein Lengnau, was Rang 2 in der Qualifikation bedeutete. Bronze holte sich der Kavallerieverein Bülach. Auch der organisierende Reitverein Klingnau gehörte zu den Teams mit vier Strafpunkten. Doch die Gesamtzeit reichte lediglich für den 7. Platz.


Ein Höhepunkt stellte die Showprüfung mit Bullriding und Springparcours dar. Während ein Reiter einen Parcours absolviert, muss sich der Partner möglichst lange auf dem bockenden Bullen halten. Am längsten auf dem Bullen hielt sich Jens Vogt. Das bedeutete den Sieg zusammen mit Reiterin Flavia Russenberger auf Heartbreaker. Rang zwei holten sich Walter Erni und Georg Horisberger. Und Bronze ging an Maureen Meier und Anina Meier. Die Tochter von OK-Präsidentin Nicole Meier hielt sich zwar am zweitlängsten auf dem Bullen. Doch die Gesamtpunktzahl von 52 Punkten reichte nicht für den 2. Platz.
Sportlicher Höhepunkt waren die beiden abschliessenden RIII/MI-Prüfungen vom Sonntagnachmittag. In der ersten Prüfung fand Felix Kunz auf Torsaire den schnellsten Weg ins Ziel und siegte vor Michael Zürcher und Andreas Suter. Im Normalparcours des zweiten Springens fiel bei Torsaire eine Stange. Damit war das Siegerpaar nicht im Stechen. Elf Paare blieben im Normalumgang ohne Abwurf und qualifizierten sich für die entscheidende Runde. Darunter Felix Kunz mit seinem zweiten Pferd C'Ohara. Doch während im ersten Umgang die Männer den Sieg unter sich ausmachten, waren es diesmal zwei Amazonen, die die Spitze des Schlussklassements zierten. Dabei blieb die routinierte Tamara Schnyder auf Kir de Beny fehlerfrei und distanzierte die Nachwuchsreiterin Chantal Müller auf Armanie um sechs Hunderstels auf den Ehrenplatz. «Wir sind ganz zufrieden mit der diesjährigen Springkonkurrenz», bilanzierte eine sichtlich zufriedene OK-Präsidentin Nicole Meier.


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